Veste Otzberg mit Nebel am Morgen zum SonnenaufgangMorning Fog

„Gibt es eigentlich auch schöne Bilder von der Veste Otzberg?“

Es war wohl diese Frage, die bei Babblfish und mir das Miniprojekt „Schöne Bilder von Veste Otzberg“ in Gang setzte. Seitdem haben wir die Veste am Rand des Odenwaldes zweimal besucht um Fotos zu schießen.

Beim ersten mal vereitelte ein trister, grauer Morgenhimmel das Vorhaben.

Zwei Kameras auf Stativen vor der Veste Otzberg
Ein aussichtsloser Himmel zum Sonnenaufgang an der Veste Otzberg

Beim zweiten Versuch, bei dem uns merenwen15 begleitete, hatten wir wieder Pech: Nebel zog zum Sonnenaufgang auf. Die Burg war nicht zu sehen.

Nebel im Wald
Da hinten ist die Veste Otzberg. Eigentlich. Wenn kein Nebel ist.

Wetterdrohne

Aus lauter Verzweiflung entlies ich die Drohne in die Luft. Eigentlich, um zu schauen, wie weit sich das Nebelfeld erstreckt und ob es eine Chance auf eine Nebellücke gab.

Es gab kaum Nebellücken, aber es bot sich mir ein atemberaubender Anblick: Die Veste Otzberg lag nämlich nicht im Nebel.

Wie das Bild der Veste Otzberg entstand

Wie oft bei Sonnenaufgängen veränderte sich die Lichtsituation ständig. Ich ließ die Drohne daher immer nur kurz zum Akkuwechsel landen und schickte sie sofort wieder hoch, um schnell reagieren zu können.

Wegen des großen Hellingkeitsdynamikumfangs schoss ich Bracketingserien. Immer fünf Aufnahmen mit unterschiedlichen Helligkeitswerten.

Zunächst ließ ich die Bilder zu einem HDR verrechnen. Das Ergebnis sah aber bonbonbunt und unruhig aus. Ich entschloss mich daher, die Einzelbilder in Photoshop übereinander zu legen und per Maskierung nur bestimmte Bereiche aus den helleren oder dunkleren Bildern durchzumalen.

Um der Sonne richtige Durchschlagkraft zu geben, setzte ich einige Lichtpunkte und eine fotografierte Lichtquelle auf das Bild.

In Lightroom bekam das Bild seine Kontraste und den endgültigen Farblook. Hier ist der vorher/nachher-Slider, der den Weg zum fertigen Ergebnis ganz gut zeigt:

Equipment

  • Kamera: Hasselblad L1D an DJI Mavic Pro 2
  • Objektiv: 28mm f/2.8
  • Kameraeinstellung: 1/40 Sek., ISO 100, manueller Modus, 5 Aufnahmen
  • Objektiveinstellungen: 28 mm bei Blende 9
  • Software: Photoshop & Lightroom Classic

Location (Kamerastandpunkt)

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