Hamburger Hallig: Best place to welcome the storm (V2)

Wann macht HDR Sinn? Für einige Menschen macht die „Dynamikquetsche“ gar keinen Sinn. Ich setze sie immer dann gerne ein, wenn es darum geht, extreme Lichtsituationen wiederzugeben. Kamerasensoren haben nun mal einen weitaus geringeren Dynamikumfang als die menschliche Wahrnehmung. In Momenten mit besonderem Licht bietet HDR die Möglichkeit, das zum Teil zu kompensieren. Ich nehme dabei auch überentwickelte HDR’s in Kauf.

Das heutige Bild ist eines von denen, die auf einen Betrachter wirken mögen wie Hollywood-Märchen. Vor Ort, an einem stürmischen Tag auf der Hallig kurz vor dem Sonnenuntergang, öffnete sich jedoch plötzlich der Himmel und sorgte bei allen vor Ort für einen „Wow, guck mal!“ Moment. Genau den wollte ich mit dem HDR zeigen.

Hamburger Hallig- Best place to welcome the storm (V2) (MakingOf) 2

Schaut man sich die unterbelichtete Aufnahme der Belichtungsreihe an, bekommt man einen Eindruck davon, wie dramatisch der Himmel tatsächlich war auf der Hamburger Hallig an diesem Tag. Gleichzeitig kann jedoch keines Bilder wiedergeben, was die Leute vor Ort sahen.

Hamburger Hallig- Best place to welcome the storm (V2) (MakingOf) 1Vor einem Jahr habe ich die Verrechnung das erste mal versucht und dabei ein Bild gebaut, welches einfach zu stark entwickelt war: Zu kräftige Farben und die typischen HDR-Holos veranlassten mich, die Regler heute noch einmal in die Hand zu nehmen.

Kamera: Canon EOS 60D
Objektiv: EF-S 10-22mm f/3,5-4,5
Kameraeinstellung: 1/80, 1/250 & 1/800, ISO 100
Objektiveinstellungen: 17 mm bei Blende 7,1
Software: HDR Efex Pro 2, Lightroom 4

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