Arabic Geometry

Es gibt Aufnahmen, da hast Du schon beim Auslösen die Regler Deiner Software im Kopf. Dieses hier war so eines.

Die Architektur des Institut du Monde Arabe in Paris fand ich faszinierend. Ich plante, am späten Nachmittag zur blauen Stunde dort zu sein. Leider war das Wetter undankbar, es blieb den ganzen Tag lang trube und diesig mit kaum kontrastierter Bewölkung. Also gab ich den Blaue-Stunde-Plan auf und tigerte schon etwas eher zum „Institut der Arabischen Welt“.

Vor Ort musste ich feststellen, dass die großen glatten Flächen dringend mal wieder eine Reinigung benötigen. Daher nahm ich mir vor, die gesamte Aufnahme später am Rechner stark zu kontrastieren um die angeschmutzten Flächen zu verstärken. Und wer weiß, dachte ich bei mir, wer weiß, was im Himmel softwareseitig noch so drin steckt.

Es steckte noch einiges drin. Aus dem RAW ließ sich noch eine ganze Menge Himmelszeichnung heraus kitzeln. Der Rest war: eine Vignettierung, die Verstärkung und Abdunklung des Blaubereichs, Sättigungsverminderung auf den Seitenflächen, Herausstempeln der gröbsten Verschmutzungen und die Entfernung einer Seitenwand oben links. Das war alles in Lightroom machbar.

Arabic Geometry (MakingOf) 01

Im Hintergrund zu sehen: Die Fassade des Instituts. Sie scheint für und von Fotografen Arabic Geometry (MakingOf) 02 gemacht, denn sie besteht aus Blendenkonstruktionen.

Kamera: Canon EOS 5D Mark III
Objektiv: EF 17-40mm f/4 L
Kameraeinstellung: 1/125, ISO 400
Objektiveinstellungen: 17 mm bei Blende 8
Software: Lightroom 4
Sonstiges Equipment: Stativ (Cullmann Magnesit 528C, voll ausgefahren), Stativkopf (Novoflex Ball 40)

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