The Kura Tawhiti Goblin

Feiertage – endlich mal wieder Zeit für eine Freie Arbeit ohne Zeitdruck.

Das Ausgangsbild schlummert seit dem letzten Urlaub auf der Festplatte, markiert als „Vielleicht doch für was gut?“. Ich hatte es im Gebiet des Castle Hill geschossen, einem skurrilen Areal auf der Südinsel Neuseelands.

Dort liegen Felsblöcke wie von einem riesigen Kipplader ausgekippt und dann vergessen in der Gegend herum. Ein Trainingsparadies für Freeclimber.

Vor Ort der Ort eine mystische Stimmung. Dieser Eindruck animierte mich zu fertigen Bild. Ich stellt mir vor, hinter einigen Steinen lauernd einen Goblin auf dem Weg zu einem heiligen Ort mit der Kamera festgehalten zu haben.

Meinen Goblin fand ich auf Mixamo. Ich exportierte ihn in einer passenden Haltung und positionierte ihn in Cinema 4D. Die Lichtkanten erhielt er auch dort, mithilfe eines passend positionierten Lichtes. Auch die Schatten des Goblin übergab ich von dort für die Montage in Photoshop.

Die großen Felsen im Vordergrund sind kleine unscharfe Ausschnitte der Felsen im Hintergrund. Das Licht über dem Felsen besteht aus Pinselstrichen, die in zum Teil in Rotation versetzt habe.

Zusätzliche Schatten und Lichtkanten habe ich in Photoshop eingemalt. Den Himmel habe ich komplett ausgetauscht und dem neuen, dramatischen Gewitterhimmel mit dem Radialfilter in Photoshop den Look einer Langzeitbelichtung gegeben.

Den fertigen Look (Farben & Kontraste) bekam das Bild in Lightroom. Der vorher/nachher-Slider zeigt den (langen) Weg vom Foto zum fertigen Bild:

Equipment

  • Kamera: Canon EOS 5D Mark III
  • Objektiv: EF 17-40mm f/4 L
  • Kameraeinstellung: 1/50 Sek., ISO 100, manueller Modus
  • Objektiveinstellungen: 17 mm bei Blende 8
  • Software: Mixamo, Cinema 4D R21, Photoshop CC & Lightroom Classic

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