Sunrise at Moeraki Boulders

Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt: Ich durfte mir bei den seltsam runden Moeraki-Steinen an der Ostküste der Südinsel Neuseelands nicht nur einen wunderschönen Sonnenaufgang anschauen, ich konnte das ganze auch noch kurz nach Hochwasser festhalten. Das bedeutet, dass die Steine umspült sind. Und es bedeutet: Nasse Füße und ein ständig immer weiter einsinkendes Stativ.

Obwohl die Bedingungen fast perfekt waren, war ich an den Moeraki Boulders fast allein. Zum Glück nur fast, denn dort durfte ich die schweizerische Fotografin Isabelle Schuler-Kälin mit ihrem Partner kennenlernen. Wir standen zusammen vor unseren Kameras und flüchteten regelmäßig vor den Wellen.

Um der riesigen Dynamik am Himmel Herr zu werden, setzte ich einen ND- und einen Reverse-ND-Filter ein. Das sorgte im Ausgangsbild für eine ungünstige Abdunklung im Horizontbereich. Aber immerhin: Die Dynamik war eingefangen und die Sonne nicht komplett ausgebrannt. Mit Hilfe von Lightroom holte ich die Lichtverhältnisse in ein ansehbaren Bereich zurück. Man kann das im Vorher/nachher-Slider ganz gut geobachten:

Equipment

  • Kamera: Canon EOS 5D Mark III
  • Objektiv: EF 24-105mm f/4 L
  • Kameraeinstellung: 15 Sek., ISO 50, manueller Modus
  • Objektiveinstellungen: 45 mm bei Blende 16
  • Sonstige Hardware: GND-Filter 0.9 soft, RND-Filter 0.9, ND-Filter 1.8, Stativ
  • Software: Photoshop CC & Lightroom Classic

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