Ein Droneception, also ein um 90 Grad in der Tiefe gekipptes Bild, wird optisch erst attraktiv, wenn Menschen im Vordergrund zu sehen sind. Im Rahmen des Fotoprojektes „Adventon Foto-Story“ plante ich mit meinem Projektpartner Michael Pohl die Umsetzung eines Droneception im Mittelalterpark Adventon mit zwei Gewandeten Hauptdarstellern im Bild. Diana und Markus Kunze halfen uns mit ihren mittelalterlichen Gewändern. Umgesetzt wurde das Bild mit Hilfe von vier Drohnenfotos.

Die Bilder wurden im unteren Bereich perspektivisch verzerrt und in Photoshop so ausmaskiert, dass sie übereinander passten.

Das aufwändigste bei diesen Bildern ist das Reparieren von Auffälligen Verzerrungen. Stellen, an denen Häuser plötzlich schief und krumm aussehen, werden zum Schluss so „zurückgebogen“, dass sie beim Betrachter nicht sofort auffallen.

Zum Schluss bekam das Bild im oberen Bereich einen Sonnenflare und eine Wolke, um den Eindruck von Ferne und Höhe zu verstärken.

Aus dem Material der Testflüge habe ich ein kleines MakingOf zusammengestellt. Zum Glück hat Michael Pohl mitgefilmt, so dass man im zweiten Teil des folgenden Films sehen kann, was wir vor Ort gemacht haben:

 

Assistenz: Michael Pohl
Models
: Diana und Markus Kunze
Kamera
: DJI Mavic Air
Objektiv: integriert, 4,5 mm am Gimble
Kameraeinstellung: 1/2000 Sek., ISO 100, RAW
Objektiveinstellungen: 4,5 mm (~24mm Vollformat) bei Blende 2,8 (fest)
Software: Lightroom Classic & Photoshop CC